Kornelkirsche, Herlitze – Cornus mas

Die Kornelkirsche gehört seit Urzeiten zu den heimischen Gehölzen und war wohl über Jahrhunderte die präsenteste Pflanze unter den Winterblühern, wenn nicht sogar auf Platz 1. Erst nach dem Einzug der Zaubernuss und des Duftschneeballs büßte die Kornelkirsche ihre botanische Vormachtstellung ein, ist aber immer noch in vielen Parks anzutreffen. Sie blüht lange vor dem Blattaustrieb und ist ein anspruchsloser Strauch, der die volle Sonne verträgt, sich aber auch im Schatten wohlfühlt. Die Kornelskische wächst in Südeuropa besonders gut , aber auch auf der Krim, im Kaukasus und Kleinasien.

Die Kornelkirsche im Haushalt

Im Herbst punktet die Kornelkirsche mit ihren sattroten, fassförmigen, 15 mm langen Früchten und einem schönen orangeroten Blätterkleid. Die Früchte sind süßsauer und nicht nur für Vögel interessant. Sie werden ab Ende August gerne zu Marmelade, Gelee, Likör oder Fruchtwein verarbeitet.

Das feste Holz der Kornelkirsche diente früher zur Herstellung von Zahnrädern in Mühlen. Die Borke wurde häufig zum Gerben eingesetzt.

Wuchshöhe: 5-6 m, mittelstark wachsend 20-35 cm pro Jahr
Standort: sonnig, halbschattig, schattig
Verwendung: solitär
Blütezeit: in milden Wintern schon Mitte Februar,  in der Regel ab März , April

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