Feiner Duft von Zartbitter: Schokoladen-Kosmee

Die eigene Schokoladen-Confiserie auf dem Balkon oder im Garten? Schön wär’s. Leider nur ein Traum. Aber immerhin können wir mit der Blume namens Schokoladen-Kosmee oder auch Chocomocha genannt einen Hauch von Zartbitter-Schokolade beim Nachmittagskaffee erschnuppern. Schließlich ist die Nase unser wichtigstes Sinnesorgan in Sachen Geschmack. Und nur Riechen spart jede Menge Kalorien!

Für die Nase und auch was fürs Auge

Und im Gegensatz zu Schokolade, die schnell verputzt ist, hat man von der krautigen Pflanze ziemlich lange was. Die Blütedauer reicht von Juni bis September. Sie erlangt eine Wuchshöhe von 40 bis 60 Zentimetern. Weltweit stammt diese Pflanze von einem einzigen Klon ab und ist in Mexiko beheimatet.

Schokoladenkosmee (Chocomocha)

Schokoladenkosmee (Chocomocha)
Foto: Birgit Puck

Manchmal wird Schokoladen-Kosmee auch als Schokoladenblume bezeichnet. Das ist jedoch falsch, denn die echte Schokoladenblume (Berlandiera lyrata) blüht gelblich. Die Blütenfarben der Schokoladen-Kosmee dagegen blühen von dunkelrot, braunrot bis dunkelviolett.

Aus ein mach zwei mit Wurzelschnitt

Die Schokoladen-Kosmee liebt sonnige Standorte und normale Blumen-/Gartenerde. Sie sollte nicht völlig austrockenen und regelmäßig gedüngt werden. Ihre Knolle ist frostempfindlich. Über die Wintermonate nimmt man sie – genau wie Dahlien – am besten aus dem Boden und lagert sie kühl. So kann sie im Frühjahr wieder ausgepflanzt und über Wurzelschnitt vermehrt werden.

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